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Energie in

Lettland

erzeugt Elektrizität zu über einem Drittel (38 %) aus Wasserkraft, die aus drei Wasserkraftwerken an der Daugava (Düns) stammt. Die restliche selbst erzeugte Elektrizität stammt aus zwei großen Verbrennungskraftwerken bei Riga, die Erdgas und, falls Erdgas in Notfällen nicht verfügbar sein sollte, Schweröl (Masut) verbrennen. Torf ist (neben Holz) der einzige primäre Brennstoff, den Lettland selbst produziert, und trägt ein gutes Fünftel zur Energie aus fossilen Brennstoffen bei.

Erdöl, Erdgas und Kohle müssen vollständig (meist aus Russland) importiert werden. Ein geringer Teil des Energiebedarfs wird durch importierten Strom aus Estland (Strom aus Ölschieferkraftwerken bei Narva) gedeckt. Die deutsche Firma PreussenElektra hat zwar bereits 1995 einen Pilot-Windpark an der Grenze zu Estland bei Ainaži errichtet, dem ein größeres Projekt bei Liep?ja (deutsch: Libau) gefolgt ist, doch ist die Einspeisung von Windenergie vernachlässigbar gering. Der lettische Energieversorger Latvenergo war am Kernkraftwerksprojekt Visaginas beteiligt, welches von den Baltischen Staaten und Polen gemeinsam verfolgt wurde.

 


News

  • CPC Baltic gegründet
    CPC Baltic gegründet Dezember 28, 2013

    Die CPC Baltic A/S wurde am 27. November 2013 als Aktiengesellschaft nach lettischem Recht im Handelsregister der Republik Lettland eingetragen. Damit wurde der Grundstein für Bau und Betrieb einer Kokerei in Lettland gelegt.